„Muss ich das versteuern, wenn ich Ethereum gegen Bitcoin tausche?"
Diese Frage stellen sich tausende österreichische Krypto-Anleger. Und die Antwort überrascht viele – besonders jene, die aus Deutschland oder anderen EU-Ländern kommen.
In Österreich sind Krypto-zu-Krypto-Tausche steuerfrei!
Ja, du hast richtig gelesen. Kein steuerpflichtiges Ereignis, keine KESt, kein Aufwand – solange du innerhalb der Krypto-Welt bleibst. Hier erfährst du, warum das so ist, was trotzdem zu beachten ist – und wann die Steuer doch zuschlägt.
Mit der Krypto-Steuerreform, die in Österreich am 1. März 2022 in Kraft trat, wurde ein klares System eingeführt. Seitdem gilt:
Der Tausch einer Kryptowährung gegen eine andere Kryptowährung ist in Österreich kein steuerpflichtiges Ereignis.
Das bedeutet: Du kannst Ethereum gegen Bitcoin tauschen, Bitcoin gegen einen Stablecoin swappen oder zwischen beliebigen Krypto-Assets wechseln – solange du dabei nie in Euro oder eine andere Fiat-Währung wechselst, entsteht keine Steuerpflicht.
Das ist ein echter Vorteil gegenüber vielen anderen Ländern, wo jeder Tausch sofort steuerpflichtig ist.
Punkt: Krypto gegen Krypto – steuerfrei in Österreich. So steht es im Gesetz.
Die Steuerfreiheit gilt nur für den Tausch innerhalb der Krypto-Welt. Sobald du Kryptowährungen in Euro oder eine andere Fiat-Währung umtauschst, wird es steuerpflichtig.
Konkret: Du kaufst Bitcoin um 10.000 €. Der Kurs steigt, du verkaufst um 25.000 €. Auf den Gewinn von 15.000 € fallen 27,5 % KESt an – das sind 4.125 € Steuer.
Das gilt unabhängig davon, wie viele Zwischen-Tausche du zuvor gemacht hast. Die Steuerpflicht entsteht immer beim Ausstieg in Fiat – nicht beim Wechsel zwischen Coins.
Punkt: Krypto zu Fiat = steuerpflichtig. Krypto zu Krypto = steuerfrei.
Auch wenn Krypto-zu-Krypto-Tausche steuerfrei sind, gibt es einen wichtigen Punkt, den viele übersehen: den Einstandspreis.
Wenn du Bitcoin gegen Ethereum tauschst und später das Ethereum in Euro verkaufst, berechnet das Finanzamt den Gewinn auf Basis deines ursprünglichen Bitcoin-Einkaufspreises – nicht auf Basis des Wertes, den das Ethereum beim Tausch hatte.
Das nennt sich Durchschnittswertverfahren (ACB – Average Cost Basis). In Österreich wird der Einstandspreis über alle Käufe gemittelt.
Konkret: Du kaufst Bitcoin für 8.000 €. Tauschst ihn in Ethereum (aktueller Wert: 15.000 €). Später verkaufst du das Ethereum für 20.000 €. Dein steuerpflichtiger Gewinn ist 20.000 € minus 8.000 € = 12.000 € – nicht nur der Wertzuwachs des Ethereums seit dem Tausch.
Deshalb ist eine saubere Dokumentation aller Transaktionen trotzdem wichtig – auch wenn der Tausch selbst steuerfrei ist.
Punkt: Steuerfrei beim Tausch, aber der Einstandspreis bleibt bestehen. Dokumentation ist trotzdem Pflicht.
Auch wenn keine Steuer anfällt – das Finanzamt erwartet bei einer Prüfung eine lückenlose Übersicht über alle deine Krypto-Transaktionen. Wer das nicht liefern kann, hat ein Problem.
Genau hier ist Blockpit unverzichtbar. Das Tool importiert automatisch alle Transaktionen von deinen Wallets und Börsen, verfolgt den Einstandspreis korrekt und erstellt bei Bedarf einen fertigen Steuerbericht nach österreichischem Recht.
Selbst wenn du nie in Fiat verkaufst und damit theoretisch keine Steuer schuldest – ein lückenloser Nachweis schützt dich bei jeder Finanzamtsprüfung. → https://genb.at/Steuer-Dokumentation/
Punkt: Steuerfrei bedeutet nicht dokumentationsfrei. Blockpit macht das automatisch.
Auch wenn Krypto-zu-Krypto-Tausche steuerfrei sind – GenB fokussiert sich ausschließlich auf Bitcoin. Und das hat Gründe, die über Steuern hinausgehen.
Wer zwischen vielen Coins hin- und hertauscht, verliert schnell den Überblick über seinen Einstandspreis. Jeder Tausch verändert die Berechnungsbasis für den späteren Steuerfall. Je mehr Transaktionen, desto komplexer die Dokumentation – und desto größer das Risiko von Fehlern.
Wer Bitcoin kauft, hält und irgendwann in Euro verkauft, hat genau eine relevante Zahl: seinen Einkaufspreis. Kein Kurs-Wirrwarr, keine komplizierten ACB-Berechnungen über zehn verschiedene Coins, keine Dokumentationsfallen.
Bitcoin kaufen, halten, verkaufen – einfach, sauber, nachvollziehbar. Bei einer steuereinfachen Plattform wie Bitpanda oder 21bitcoin läuft das komplett automatisch. → https://genb.at/Bitpanda-vs-21-Bitcoin/
Punkt: Steuerfreiheit beim Tausch klingt verlockend – aber weniger Transaktionen bedeuten weniger Risiko.
Ist der Tausch von Bitcoin gegen Ethereum in Österreich steuerpflichtig?
Nein. In Österreich sind Krypto-zu-Krypto-Tausche seit der Steuerreform 2022 steuerfrei. Ein steuerpflichtiges Ereignis entsteht erst beim Verkauf in Euro oder eine andere Fiat-Währung.
Wann muss ich Krypto in Österreich versteuern?
Nur beim Verkauf von Kryptowährungen gegen Fiat-Geld (z.B. Euro) entsteht Steuerpflicht. Auf den realisierten Gewinn fallen 27,5 % KeSt an.
Ist ein Stablecoin-Tausch steuerfrei?
Ja – solange der Stablecoin eine Kryptowährung ist (z.B. USDT, USDC) und du nicht in Euro auszahlst, ist der Tausch steuerfrei.
Muss ich Krypto-zu-Krypto-Tausche trotzdem dokumentieren?
Auch wenn kein steuerpflichtiges Ereignis entsteht, ist eine lückenlose Dokumentation aller Transaktionen wichtig – besonders für den späteren Verkauf in Fiat, bei dem der ursprüngliche Einstandspreis relevant ist.
Was ist das Durchschnittswertverfahren (ACB)?
In Österreich wird der steuerliche Einstandspreis nach dem Average Cost Basis Verfahren berechnet – also dem Durchschnitt aller Kaufpreise. Beim späteren Verkauf in Euro wird der Gewinn auf Basis dieses Durchschnittspreises berechnet, nicht auf Basis des letzten Tauschwertes.
Ist Österreich steuerlich besser als Deutschland für Krypto?
In diesem Punkt ja. In Deutschland ist jeder Krypto-zu-Krypto-Tausch steuerpflichtig. In Österreich nicht – das ist ein echter Vorteil für aktive Krypto-Anleger.
Welche Plattform ist für Österreicher am steuereinfachsten?
Bitpanda und 21bitcoin sind steuereinfache Plattformen – sie führen die 27,5 % KeSt automatisch beim Verkauf ab. Kein manueller Aufwand.
Krypto-zu-Krypto-Tausche sind in Österreich steuerfrei. Das ist eine echte Besonderheit und ein Vorteil gegenüber vielen anderen EU-Ländern.
Aber steuerfrei bedeutet nicht dokumentationsfrei. Der Einstandspreis bleibt relevant, und beim finalen Verkauf in Euro zählt die gesamte Geschichte deiner Transaktionen.
Wer einfach, sauber und stressfrei investieren will, braucht keine zehn Coins und keine komplexen Swaps. Bitcoin kaufen, halten, dokumentieren – und beim Verkauf die 27,5 % KeSt über eine steuereinfache Plattform automatisch abführen lassen.
GenB Tipp: Nutze Blockpit für lückenlose Dokumentation – egal wie viele Transaktionen du hast. → https://genb.at/Steuer-Dokumentation/
22.06.2026 23:58
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